Das Freibad ist gerettet

In der jüngsten Sitzung des Troisdorfer Stadtrats wurde über das Bürgerbegehren "Rettet das Aggerfreibad!" entschieden: Die Mehrheit schloss sich der SPD-Fraktion an und stimmte für den Erhalt des Aggua-Freibads sowie die Sanierung von 50-Meter-Schwimmerbecken und Sprungturm.

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Das Aggua-Freibad wird saniert. (c) TroPhoto Schumpe

„Das ist ein herausragender Erfolg für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Troisdorfer Vereine – und ein Paradebeispiel, wie lebendig die Demokratie und das Bürgerengagement in Troisdorf sind“, freute sich der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Frank Goossens angesichts des Beschlusses in der jüngsten Sitzung des Stadtrats, das Anliegen des Bürgerbegehrens „Rettet das Aggerfreibad“ vollumfänglich zu unterstützen.

Nachdem die drei Initiatoren des Bürgerbegehrens, Louise Knobloch, Susanne Meinel und Stefan Eich, kürzlich mehr als 8.000 Unterschriften der Bürgerinnen und Bürger Troisdorfs für den Erhalt des Aggua-Freibads in seiner jetzigen Form an den Bürgermeister übergeben hatten, wurde in der Stadtratssitzung die Zulässigkeit anerkannt und eine deutliche Mehrheit schloss sich der SPD-Fraktion an und votierte im Sinne des Bürgerbegehrens für die Sanierung von 50-Meter-Becken sowie Sprungturm.

„Unser Dank gilt insbesondere den drei Initiatoren des Bürgerbegehrens sowie der DLRG und den Troisdorfer Vereinen, die sich in den vergangenen Wochen gemeinsam mit zahlreichen Genossinnen und Genossen für die Freibadrettung eingesetzt und Unterschriften gesammelt haben“, stellte Goossens den außerordentliche Einsatz der Troisdorferinnen und Troisdorfer heraus.

In der Ratssitzung machte der SPD-Fraktionsvorsitzende Harald Schliekert allerdings deutlich, dass einerseits mit dem Erhalt des Schwimmerbereichs bei der Neuplanung des Aggua-Freibads auch an die Nichtschwimmer gedacht werden muss; und andererseits der Rat finanzielle Mittel für Sanierung und Umbau bereit stellen müsse. „Ein Freibad mit Schwimmerbecken ist ein Teil der Daseinsfürsorge, den man den Menschen in Troisdorf nicht wegnehmen darf“, begründete Schliekert.