„Zukunftslabor“ für mehr Partizipation von Kindern und Jugendlichen

In der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde das weitere Verfahren zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen beschlossen. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendamt zunächst ein „Zukunftslabor“ geben. Hier sollen die weiteren Möglichkeiten zusammen mit den Kindern und Jugendlichen erarbeitet werden.

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Außerdem wird eine befristete 30-Stunden-Stelle für diesen Bereich geschaffen. Entsprechende Fördermittel aus dem Corona-Aufholprogramm werden beantragt.

Zusätzliche Schulsozialarbeiter:innen

Ebenfalls über das Corona-Aufholprogramm wird die bis Ende 2022 befristete Einrichtung von drei zusätzlichen Schulsozialarbeiterstellen. Diese werden in Trägerschaft der Katholischen Jugendagentur eingerichtet.

Der Bericht über die Kinder- und Jugendarbeit 2020 in Troisdorf bringt coroanabedingt wenig neue Erkenntnisse. „Erfreulich ist, dass die negative Entwicklung bei den Öffnungszeiten gestoppt werden konnte“, sagt Guido Schaefers, Sprecher im Jugendhilfeausschuss.

Die von der Verwaltung nur als Mitteilung eingestufte Vorlage zur organisatorischen Änderung im Jugendamt wurde als ordentlicher Tagesordnungspunkt beraten. Hier wurde die Verwaltung sowohl für die Nichteinbeziehung des Ausschusses, als auch für die sachliche Entscheidung kritisiert. Der Ausschuss war der Meinung, dass die grundlegende Entscheidung, die Stadtteilteams aus Friedrich-Wilhelms-Hütte und Spich nach Sieglar zu versetzen, keine reine Sache der Verwaltung war. Der Ausschuss hat nachdrücklich klargemacht, dass er in Zukunft bei ähnlichen Entscheidungen mindestens gehört werden müsse. „Es kann nicht sein, dass der Ausschuss solche Informationen der Presse entnehmen muss“, kritisiert Schaefers.

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