Wichtige Bauprojekte auf den Weg gebracht

In der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Bauwesen standen insbesondere wichtige Bauvorhaben auf der Tagesordnung: Neubau Mehrzweckhalle Altenrath, Rad- und Gehwegbrücke Rotter See, Nord-Süd-Verbindung am Heinrich-Böll-Gynmasium, A59-Brücke mit Rad- und Fußweg.

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Quelle: Bürgerinformationssystem der Stadt Troisdorf

Neubau Mehrzweckhalle Altenrath

Nachdem die SPD in Kooperation mit der Ratsmehrheit die viel zu teure und nicht dem Bedarf der Nutzer:innen entsprechende Sanierung der Altenrather Halle gestoppt und den Neubau der Mehrzweckhalle auf den Weg gebracht hatte, stand nun die Entscheidung an, welche Ausbauvariante gewählt werden soll.

Wichtig war der SPD-Fraktion stets die Einbeziehung der Nutzer:innen in die Planung des Neubaus. Durch mehrere Workshops und Gespräche wurde der Bedarf der Menschen vor Ort ermittelt. Zur Auswahl standen somit der Vorentwurf aus 2017 sowie als Ergänzung 1.) eine Planung entsprechend des Workshopergebnisses, ohne Empore und ohne Jugendbereich, 2.) mit Empore, aber ohne Jugendbereich, 3.) einschließlich Empore und Jugendbereich. Hierbei hat sich die Mehrheit dafür entschieden, in der Ausschreibung Variante 3 planen zu lassen. Ob diese auch zur Umsetzung kommt, muss sich dann im weiteren Verlauf zeigen, da aktuell keine belastbaren Kosten berechnet werden konnten.

„Hätte die CDU nicht seit Jahren den Neubau verschleppt, hätte die Stadt wesentlich weniger Geld in die Hand nehmen müssen“, weiß Achim Tüttenberg, baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. „Sobald uns eine Kostenberechnung vorliegt, werden wir genau prüfen, wie wir die Wünsche der Menschen vor Ort umsetzen können.“

Rad- und Gehwegbrücke über den Schwabenweg

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Quelle: Bürgerinformationssystem der Stadt Troisdorf

Die SPD stärkt die Nahmobilität: Mit dem Bau einer Brücke für den Fuß- und Radverkehr über den Schwabenweg wird die Verbindung zwischen Sieglar und Rotter See wesentlich attraktiver und sicherer. Jetzt entsteht dauerhaft eine geradlinige Nord-Süd-Achse in Verbindung mit der EL332-Brücke.

Die maximale Steigung der Brücke soll 6% betragen, somit ist auch eine Barrierefreiheit gegeben. Im nächsten Schritt wird diesen Herbst das Projekt auch nochmal ausführlich den Bürger:innen vorgestellt.

Alle vorbereitenden Arbeiten sollen bis Mitte 2022 durchgeführt worden sein. Anschließend wird ein Förderantrag für den  Bau der Brücke gestellt. Dabei ist mit einer Förderung von 90% auszugehen.

Weitere Beschlüsse der Sitzung des Ausschusses Mobilität und Bauwesen:

  • Nord-Süd-Verbindungsweg für Fuß- und Radverkehr zwischen Heinrich-Böll-Gymnasium und Sportplatz
  • Stadt soll darauf hinwirken, dass bei A59-Brücke über die Sieg eine Geh- und Radwegverbindung mit geplant wird
  • Modellversuch Abruf-Taxibussystem in Stadtteilen wird geprüft
  • Einrichtung von „Fahrradzonen“