Ausschuss für Soziales, Senior:innen und Inklusion

Hier finden Sie alle Neuigkeiten aus dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Inklusion.

(Neuigkeiten vom 24.05.2022)

Die Arbeit der Suchtberatung des Diakonischen Werks des Evangelischen Kirchenkreises an Sieg und Rhein wurde vom Leiter der Beratung, Jürgen Graff, vorgestellt.  Wegen der schon im Rat beschlossenen Weiterfinanzierung der Streetwork-Arbeit und des Interesses der Stadtverordneten für diesen Bereich, bezog sich ein Teil der Präsentation auf die Streetworker in der Innenstadt mit dem Projekt Kuttgasse und ein zweiter Teil der Präsentation stellte das gesamte Arbeitsgebiet Suchtberatung in der Beratungsstelle vor.

Die Zusammenarbeit mit dem Projekt Kuttgasse, den Streetworkern in der Fußgängerzone und dem Ordnungsamt begann 2015 und ist im Laufe der Jahre mit bis 30 Klient:innen sehr erfolgreich geworden. Die beiden Sozialarbeiter:innen haben in einem langjährigen Prozess mit ihren Hilfsangeboten ihre Klientel überzeugen können. Das Projekt gilt im weiten Umkreis als Vorzeigeprojekt.

Seit die KiTa gegenüber des Platzes Kuttgasse fertiggestellt ist, haben sich die Menschen mit Suchterkrankung vom Platz ferngehalten, weil sie es aus moralischen Gründen nicht mehr vertretbar gehalten haben, vor den Kindern Drogen zu spritzen.

Die Abholzung auf dem Gelände hat auch dazu beigetragen, dass der Platz nicht mehr gerne als Treffpunkt genutzt wird.

Beigeordneter Horst Wende hat die Kooperation mit der Suchthilfe der Diakonie, dem Ordnungsamt und der Polizei gelobt. Er bemüht sich um ein städtisches Grundstück als Ersatz für den Platz an der Kuttgasse und plant kurzfristig (Sommer) einen attraktiven Platz in der Nähe der Kuttgasse zur Verfügung zu stellen.

Zurzeit suchen die Streetworker in der Fußgängerzone wieder Kontakt zu ihren Klienten, um sie in regelmäßige Projekte mit Tagesstruktur einzubinden.

Die Suchtberatungsstelle in der Poststraße beschäftigt neben Sozialarbeiter:innen auch Krankenpfleger:innen und einen Koch für Mittagsgerichte. Das Café Koko hatte sogar während der Pandemie einen regen Zulauf, so dass Kontakte gehalten und Hilfsangebote weitervermittelt werden konnten. Die zweite Etage im Gebäude dient den vielen Beratungs- und Präventionsangeboten. Das breit aufgestellte Beratungsangebot, nicht nur zu Alkohol- und Drogensucht, findet man auf der Internetseite: Suchtberatung bei der Diakonie.

Gemeinsam mit den Trägern SKM und SKF sowie dem Kommunalen Integrationszentrum beteiligt sich die Stadt Troisdorf an dem Projekt „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“. Das Projekt hilft Menschen, die eine Duldung oder Aufenthaltsgestattung haben, zu Ausbildungsplätzen und Arbeitsstellen. Die SPD-Fraktion unterstützt die Initiative, damit junge geflüchtete Menschen mit individuellem Unterstützungsbedarf gefördert werden und schnell eine Perspektive sehen, den Lebensunterhalt selbst aufbringen zu können.

Auf SPD-Initiative wird der Energiespar-Check wieder in Troisdorf eingerichtet. Unter dem Namen Strom-Spar-Check war das soziale Projekt bis 2014 in Troisdorf etabliert. Danach hat die damalige CDU-Mehrheit im Rat nur auf energetische Beratung durch die Verbraucherzentrale gesetzt. „Wir wollen wieder ein niederschwelliges Angebot für die geringverdienenden Haushalte in Troisdorf, so wie es das bewährte Konzept des SKM schon damals mit speziell geschulten Langzeitarbeitslosen vorgesehen hat. Sie kommen in Haushalte und geben Tipps zum Energiesparen“, erklärt Angela Pollheim, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Senior:innen und Inklusion. Die Stadtwerke Troisdorf haben sich bereit erklärt, anteilig mit dem SKM die Personalkosten zu übernehmen. Die Stadt leistet nur eine Anschubfinanzierung für die Grundausstattung des Beraters.

Der Rhein-Sieg-Kreis hat einen ausführlichen Bericht zur strategischen Sozial- und Gesundheitsplanung vorgestellt. Die Ergebnisse des Quartiersberichts sind schon im kleinen Rahmen vorgestellt worden, aber noch nicht im Ausschuss.

Zurzeit sieht sich die Verwaltung wegen der Ukraine-Flüchtlinge zeitlich nicht in der Lage,  die Quartiersprofile auf weitere Kriterien auszuwerten. Sie plant aber, die Wohlfahrtsverbände bei weiteren Auswertungen der Quartiere mit einzubeziehen.

Jetzt schon ausgearbeitet ist die Anzahl der Senior:innen aus den verschiedenen Stadtteilen. Der Anteil der über 65-Jährigen und über 80-Jährigen ist in den Statteilen Mitte und West am höchsten. „Dabei werden wir darauf drängen, dass durch ein breites Beratungs- und Hilfsangebot vor allem in nahe gelegenen Stadtteilzentren auf diese Bevölkerungsgruppe besonderes Augenmerk gerichtet wird“, sagt Angela Pollheim.


(Neuigkeiten vom 17.11.2021)

Auf Initiative der SPD-Fraktion hin hatte die Verwaltung einen Vertreter der „Wohnbund-Beratung NRW GmbH“ in die aktuelle Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senior:innen und Inklusion eingeladen, um über die Umsetzung von Innovationen in der Stadtentwicklung, im Wohnungsbau und in der Wohnungswirtschaft zu informieren.

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ändern sich durch den demographischen Wandel und auch durch veränderte Lebensformen. Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen für Ältere, aber auch der Bedarf an Wohnungen für Singles steigt stetig. Gleichzeitig sehnen sich die Menschen nach Gemeinschaft. Es gibt in NRW bis zu 3.000 Wohnprojekte in verschiedenen Formen: Wohn- und Pflegegemeinschaften, gemeinschaftliches Mehrgenerationenwohnen oder Single-Apartments mit zusätzlichen Gemeinschaftsräumen. Alle Wohnformen unterstützen das gemeinschaftliche und nachbarschaftliche Engagement und beugen einer Vereinsamung in der eigenen Wohnung vor. Das selbstbestimmte Wohnen für ältere Menschen wird durch ein soziales Netzwerk gefördert und was sich bei allen Projekten gezeigt hat, ist, dass sich die sozialen Netzwerke auch auf das Wohnviertel positiv ausweiten.

Schwierig erweist sich die Grundstückssuche für solche Projekte. Die Wohnbund-Beratung unterstützt und berät sowohl interessierte Projektinitiatoren in eigener Trägerschaft als auch Investoren, die solche Projekte realisieren möchten. Genauso erarbeitet sie innovative und nachhaltige Konzepte zur Stadtentwicklung für die Kommune. Die Kommune muss allerdings auch für die Rahmenbedingungen sorgen. Der Bebauungsplan muss ein mögliches Grundstück aufweisen, im Rathaus sollte eine Kontaktstelle für Interessierte eingerichtet werden und kommunale Wohnungsbauunternehmen sollten ebenfalls für das Thema sensibilisiert werden. Die SPD-Fraktion wird sich weiterhin für eine Vielfalt von neuen Wohnformen einsetzen.

Trägervereinbarung für ein Stadtteilzentrum in Oberlar

Zugestimmt wurde der Trägervereinbarung zwischen der Stadt Troisdorf sowie der AWO Oberlar als Träger des Stadtteilzentrums Oberlar. Außerdem beantragte die SPD-Fraktion gemeinsam mit den Kooperationspartnern zusätzliche finanzielle Mittel, damit das weitere Veranstaltungsprogramm ohne Not weitergeführt werden kann. Jetzt finden bereits viele generationsübergreifende Veranstaltungen für Bürger:innen dort statt.

„Wir haben uns außerdem für eine Fachstelle zur Koordination für ehrenamtliches Engagement eingesetzt, die die soziale Stadtteilarbeit in den Stadtteilzentren voranbringen wird. Ziel soll sein, dass eine gemeinwesensorientierte Zusammenarbeit mit weiteren Akteur:innen entsteht, so dass Nachbarschaftshilfe, Selbsthilfe und Ehrenamt weiterentwickelt werden können“, sagt Metin Bozkurt, Sprecher im Ausschuss für Soziales, Senior:innen und Inklusion.

Niedrigschwellige Beratungsangebote sowie Vermittlung von Fachdiensten, familienunterstützende Aktivitäten und Aktivitäten der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsprävention gehören genauso zu den Aufgaben eines Stadtteilzentrums, wie die Beratung von pflegenden Angehörigen sowie der Pflegebedürftigen. Das alles wird von der Stadt mit ehrenamtlicher Unterstützung der AWO Oberlar aufgebaut und kann zu einem Vorzeigeprojekt in der Region werden – dazu sollten allerdings auch die finanziellen Rahmenbedingungen sichergestellt werden.

Die Zinserträge der Stiftung Troisdorfer Altenhilfe werden aus den Jahren 2019 und 2020 zum Teil wieder als Zuschuss für Senior:innengymnastik in den Begegnungsstätten verwendet. Außerdem steht ein kleiner Betrag als Zuschuss zu Vortragsveranstaltungen und für die Senior:innenarbeit des Gehörlosen-Förderverbands-Rhein-Sieg zur Verfügung.

Die Verwaltung bemüht sich nach eigener Auskunft, gemäß SPD-Antrag einen Fachtag für Pflegeakteure aus dem Rhein-Sieg-Kreis in Troisdorf stattfinden zu lassen. Das aktuelle Kreispflegekonzept empfiehlt eine derartige fachbezogene Veranstaltung im Kreis, deshalb hat sich die SPD-Fraktion wiederholt für einen Fachtag in Troisdorf ausgesprochen.

Der SPD-Antrag, die Ehrenamtskarte aufzuwerten und zu bewerben, ist auf den Weg gebracht. Seit 2012 können ehrenamtlich engagierte Bürger:innen die Ehrenamtskarte beantragen. Sie erhalten dafür Vergünstigungen in der Musikschule, bei Museumsbesuchen, im AGGUA sowie den kostenlosen Ausweis für die Stadtbibliothek. In den Nachbarstädten besteht auch die Möglichkeit, städtische und kulturelle Veranstaltungen kostengünstiger zu besuchen. „Das wünschen wir uns auch für Troisdorf“, sagt Metin Bozkurt. „Außerdem haben wir eine werbewirksame Kampagne für das Ehrenamt gefordert, die ebenfalls von der Verwaltung zugesagt worden ist.“


(Neuigkeiten vom 23.06.2021)

Die Stadtteilarbeit in Oberlar wird mit einer Leistungsvereinbarung der Stadt vorerst ausreichend gesichert. Mehrheitlich mit nur drei Enthaltungen haben sich die Ausschussmitglieder für die Erstellung eines Quartierskonzeptes mit der AWO-Oberlar ausgesprochen. Eine neue Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement wird Anfang 2022 eingerichtet. Sie entwickelt und begleitet das Konzept der Stadtteilzentren.

In den neuen Räumlichkeiten der AWO-Oberlar können die vorhandenen Angebote wie Reparatur-Café, Foto- und PC-Workshops, Sonntags-Café, Treffen von Selbsthilfegruppen, regelmäßige Tagesstätten-Treffen, Spieltreff, Tagesausflügen und Urlaubsfahrten noch ergänzt werden mit Beratungsangeboten der Stadt. Familienunterstützende Aktivitäten, wie beispielsweise die Taschengeldbörse sind genauso geplant, wie Sprechstunden der Seniorenbeauftragten.

Nach dem neu entwickelten Konzept wird generationsübergreifend ehrenamtliches Engagement gefördert, Nachbarschaft gestärkt und Initiativen und Interessengruppen beteiligt. Zusammen mit dem Netzwerk der Vereine, Kirchen, der Grundschule und den Kitas findet eine gemeinwesensorientierte Netzwerkarbeit statt.

Innovative Wohnformen kennenlernen

Gemeinschaftliches Wohnen? Wohn-Pflege-Gemeinschaften? Mehrgenerationenwohnen? Die SPD-Fraktion hat die Verwaltung beauftragt, einen Referenten der „WohnBund-Beratung NRW“ einzuladen, damit Informationen zu verschiedenen Wohnprojekten im Ausschuss weitergegeben und Wissensdefizite der Ausschussmitglieder und der Verwaltung behoben werden können.

Mögliche Angebote der AWO-Wohnberatung sollen in einer der nächsten Sitzungen ebenfalls vorgestellt werden. Interessant ist das Thema, da in Troisdorf auch die Folgen des demographischen Wandels zu bemerken sind. In 20 Jahren wird sich die Anzahl der über 85-jährigen Menschen fast verdoppeln. Neue Wege in der Altersversorgung müssen bedacht, geprüft und initiiert werden. Betreuung im Quartier ist gefragt. Allein im Haus? Oder lieber in Gemeinschaft? Apartmenthäuser mit Betreuungspauschalen. Oder lieber mit allen Generationen unter einem Dach? Das Wohnen in einer Gemeinschaft mit „Wahlverwandten“ und/oder Freunden wird immer beliebter. Es geht um die Suche nach neuen Gemeinschaftsformen in der Gesellschaft und um ein neues Miteinander und nicht um eine reine Altersversorgung.

Neue Wohnprojekte bieten neue Wohnqualitäten. „Dadurch können wir den unterschiedlichen zusätzlichen Ansprüchen wie generationenübergreifendes und generationsgerechtes Wohnen, Umweltorientierung und Nachbarschaftsverantwortung gerecht werden“, sagt Angela Pollheim, Vorsitzende des Sozialausschusses.

Diese Wohnprojekte werden jedoch nicht auf dem regulären Wohnungsmarkt angeboten. Und da ist es hilfreich für die Interessenten, Informationsangebote über eine „Kontaktstelle für Innovative Wohnformen“ zu erhalten. Die Verwaltung lehnt diese Fachstelle ab. Deshalb möchte die SPD-Fraktion die Referenten der „WohnBund-Beratung NRW“ zur nächsten Ausschusssitzung einladen, damit weitere Informationen zum Thema Innovative Wohnformen im Ausschuss vorgestellt werden können.

Kommunales Integrationsmanagement bei der Stadt Troisdorf

Durch ein Landesprogramm NRW sind Kommunen aufgefordert, Menschen mit Einwanderungsgeschichte in jeder Lebenssituation bei ihrer Integration zu beraten. Dazu muss es eine detaillierte Erfassung der Angebote in den Stadtteilen erfolgen. Diese aufwendige Erfassung vom Ist-Zustand in den verschiedenen Bereichen (Wohnen, Sprache, Bildung, Arbeitsmarkt & Wirtschaft, Gesundheit und Bevölkerungsstruktur) wird in den nächsten drei Monaten durch Befragung der angesprochenen Menschen durchgeführt.

Die Analyse der Angebotspalette ermöglicht es, neue Ideen zu entwickeln, wie zukünftig eine bessere partnerschaftliche Zusammenarbeit zum Wohle der Menschen mit Einwanderungsgeschichte geschaffen werden kann.


(Neuigkeiten vom 30.01.2021)

In der ersten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senior*innen und Inklusion standen zunächst Formalitäten im Vordergrund, wie die Bestellung von Schriftführer/in, Verpflichtung der sachkundigen Bürger/innen sowie Billigung der Niederschrift der letzten Sitzung.

Top 5: Informationen und Sachstandbericht über den Neubau des Frauenhauses

Der Verein „Frauen helfen Frauen“ stellten ihr Neubauprojekt eines „offenen“ Frauen- und Kinderschutzhauses mit insgesamt 12 Plätzen für Frauen und 18 für Kindern vor. Großzügige Unterstützer haben sich bereit erklärt, ein entsprechendes Haus zu bauen und an den Verein „Frauen helfen Frauen“ zu vermieten.

Mit einem neuem Hilfekonzept will der Verein starten: kein Verstecken, keine Opferhaltung, keine Anonymität! Stattdessen Offenheit, Integration und Akzeptanz – mittendrin und Teil des Stadtviertels. Hauptsächlich wird der Verein über das Land NRW und den Rhein-Sieg-Kreis finanziert. Ein dritter Teil von 15 bis 20 Prozent wird durch Eigenmittel, Spenden und Sponsoring erbracht.

Top 6: Wohnprojekt der von-Bodelschwinghschen-Stiftungen Bethel „Wohnen und Assistent“ in Troisdorf

Ein neues Wohnprojekt der Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel entsteht im Stadtteil Friedrich-Wilhelms-Hütte. 20 barrierefreie ein-Personen-Wohnungen, 5 Apartments, die baulich in eine Wohngemeinschaft eingebunden sind, und 8 flexible kleine Apartments, die für sich alleine oder in Gruppenform bewohnt werden können, sind neben Büroräumen geplant.

Menschen mit Behinderungen und hohen Unterstützungsbedarfen können hier einziehen und werden mit Assistenzangeboten vollversorgt sein. Zurzeit laufen Gespräche mit der Stadtverwaltung. Frühster Baubeginn: 2022.

Top 7: Informationen über den aktuellen Pflegeplanungsbericht 2019 des Rhein Sieg Kreises

Die Entwicklung der Bevölkerungszahlen in Troisdorf ist geprägt durch den demographischen Wandel. Die Anzahl der älteren Bürger*innen (Ü80) wird sich in den nächsten 20 Jahren fast verdoppeln. Die Prognosen zur Pflegebedürftigkeit zeigen dementsprechend auch einen erhöhten Bedarf (Steigerung von 60%) an erforderlichen Versorgungsstrukturen. „Wir werden doppelt so viele ambulante Pflegedienste benötigen und 780 Plätze werden uns in den stationären Einrichtungen fehlen“, berichten Angela Pollheim und Metin Bozkurt aus dem Ausschuss für Soziales. Senior*innen und Inklusion. „Wir müssen Grundlagen in der kommunalen Pflegeplanung schaffen.“

  • Wohnen, so lange wie möglich im eigenen Haushalt – Stichwort: ambulant vor stationär
  • Barrierefreie Wohnungen, Quartiershäuser, Seniorenwohngemeinschaften, Mehrgenerationenwohnprojekte, Seniorenwohnen, angegliedert an stationäre Pflegeeinrichtungen
  • Versorgung vor Ort
  • Ergänzende Angebote: ambulante Pflege, Tages- und Kurzzeitpflege
  • Gemeinwesenorientierte Altenarbeit in den Stadteilen ausbauen:

o Wohnortnahe Begleitung und Beratung
o Lokale Kooperationen (Stadt T., AWO, Diakonie, Initiativen, Vereine, amb. Pflegedienste)
o Aufbau eines wertschätzenden gesellschaftlichen Umfelds (Profis und Ehrenamtliche)
o Rahmenbedingungen schaffen für Begegnung, Kontakte und Austausch im Stadtteil (Förderung von gemeinwohlorientiertem Denken und Handeln der Bürger*innen)
o Aufbau und Gestaltung einer generationengerechten räumlichen Infrastruktur mit bedarfsgerechten Wohnungsangeboten

„Ein wichtiges Thema, das uns die nächsten Jahre begleiten wird“, wissen Pollheim und Bozkurt.

Top 8: Jährlicher Überblick über die Entwicklung in den Asylverfahren und der Unterbringung von Geflüchteten und Obdachlosen

In den 31 städtischen Unterkünften und in den angemieteten Objekten leben zurzeit 426 Personen mit Fluchthintergrund. Ca. 50 Plätze stehen noch zur Verfügung. Die Unterkunft Im Laach ist als Quarantäneunterkunft eingeplant und wird zurzeit renoviert.

In sechs Obdachlosenunterkünften leben zurzeit 55 Personen, 36 freie Plätze stehen noch zur Verfügung. Hier wird ebenfalls eine Unterbringung als Quarantänemaßnahme freigehalten.

Top 9: Einrichtung eines Inklusionsbeirates

Inklusionsbeirat für Troisdorf beschlossen: „Schon 2013 und nochmal im Februar 2019 hatten wir uns für dieses Gremium eingesetzt. Endlich hat sich jetzt die Mehrheit für die Errichtung eines Inklusionsbeirats ausgesprochen“, erklären Angela Pollheim und Metin Bozkurt.

Ziel eines Inklusionsbeirates ist es, dass Menschen mit verschiedenen Behinderungsarten ihre Kompetenz nutzen und ihre Interessen im Beirat vertreten können. Gemeinsam mit den beiden Behindertenbeauftragten der Stadt und sieben Vertreter/innen aus verschiedenen Troisdorfer Einrichtungen werden Vertreter/innen aus dem Rat im Beirat aktiv sein.

Top 10: Stiftung Troisdorfer Altenhilfe

Die Zinserträge aus der Stiftung Altenhilfe gehen zum Teil in die Finanzierung der Seniorengymnastik in den städtischen Begegnungsstätten und ein Teil wird als Zuschuss für die Schreibwerkstatt zur Erstellung von Broschüren investiert.

» Ansprechpartner/innen im Ausschuss: Angela Pollheim und Metin Bozkurt