Inklusionsbeirat

Hier finden sich alle Neuigkeiten aus dem Inklusionsbeirat der Stadt Troisdorf.

(Neuigkeiten vom 27.10.2021)

Die SPD-Fraktion wird gemeinsam mit dem Inklusionsbeirat dem Motto „Nicht reden, sondern machen!“ gerecht: Die im September in einem vierstündigen Workshop erarbeiteten Ergebnisse wurden in der letzten Sitzung des Inklusionsbeirats nun auf drei kleine Arbeitsgruppen aufgeteilt. So können zukünftig effizienter in kleinen Gruppen miteinander neue Ideen entwickelt werden, um sie dann im Inklusionsbeirat vorzustellen.

Einiges ist in diesen Arbeitsgruppen schon auf den Weg gebracht:

  1. Öffentlichkeitsarbeit
    • Durch die Pressestelle der Stadt Troisdorf wird ein eigener Flyer über den Inklusionsbeirat in Druck gegeben.
    • Auf der städtischen Homepage erscheinen Informationen über den Inklusionsbeirat.
    • Aufkleber mit dem Signet des Inklusionsbeirats werden als barrierefreies Siegel ebenfalls von der Verwaltung in Auftrag gegeben.
    • Über ein Logo für den Inklusionsbeirat wurde abgestimmt.
  2. Barrierefreiheit und Kommunikation
    • Ein Stadtspaziergang ist für 19. November um 15.30 Uhr geplant.
    • Presseveröffentlichungen über den neu gegründeten Inklusionsbeirat sollen zum 3. Dezember, dem Gedenktag der Vereinten Nationen für Menschen mit Behinderungen, erfolgen.
  3. Sport, Freizeit und Bildung
    • Auf Anfrage des Inklusionsbeirates teilte der Stadtsportverband mit, dass Sportangebote für Menschen mit Handicap bei allen Turnvereinen sowie dem FC Spich möglich seien. Gesonderte Kursangebote, die ausschließlich für Menschen mit Behinderungen gelten, erfordern auch speziell ausgebildete Übungsleiter, die es oftmals nicht gibt. Die Vereine versuchen trotzdem im Sinne der Inklusion Sportler:innen mit Beeinträchtigungen in das Training einzubeziehen. Spezielle Reha-Sportgruppen gibt es im Troisdorfer TV und im Sieglarer TV. Außerdem bietet der Reha-Sport-Club Rheinland in Troisdorf Rollstuhlsport und Badminton an.
    • Dem SPD-Vorschlag, dass die restlichen Mittel aus dem Budget des Inklusionsbeirats an den Gehörlosenverband zur Förderung der sozialen Angebote für gehörlose Senior:innen ausgezahlt werden, ist mehrheitlich zugestimmt worden. Die gehörlosen Senior:innen sind auf einen Treffpunkt angewiesen, weil sie zum Unterschied von jungen Gehörlosen nicht so gut mit den neuen Medien umgehen können und deshalb auf Gebärdensprache angewiesen sind.

„Wir freuen uns, dass mit einem Signet Troisdorf barrierefrei zukünftig Gebäude und Einrichtungen ausgezeichnet werden können“, sagt Angela Pollheim, Vorsitzende des Inklusionsbeirats. Dazu sollten bestimmte Kriterien erfüllt sein, die unter dem Begriff „Barrierefreiheit“ fallen. Ein Kriterienkatalog wird im Arbeitskreis erstellt. Ein Team aus dem Inklusionsbeirat wird nach einer Begehung der jeweiligen Räumlichkeiten dieses Signet vergeben.

Das Problem des demographischen Wandels ist schon seit Jahren bekannt, weshalb es seit Jahren der Wunsch der SPD-Fraktion ist, „Pflegeberatung im Stadtteil“ anzubieten. Pflegende Angehörige und pflegebedürftige Menschen kann es durch fachlich kompetente Beratungsangebote, aber auch niedrigschwellige Hilfen im Stadtteil, ermöglicht werden, so lange wie möglich im eigenen Zuhause alt zu werden. „Durch das erstellte Konzept des Rhein-Sieg-Kreises zur ‚Stärkung der Pflegeberatung im Rhein-Sieg-Kreis‘ fühlen wir uns mit unseren Forderungen bestätigt. Wir sind als Kommune die entscheidende Gestalterin der lokalen Daseinsfürsorge“, sagt Pollheim.

Zugleich wurden in der Inklusionsbeiratssitzung niederschwellige Hilfen für Senior:innen durch Hausbesuche beantragt. „Das ist sicherlich eine gute Ergänzung zu den niederschwelligen Hilfsangeboten in den Stadtteilen, wozu aber auch weiteres Personal angestellt werden muss“, so Pollheim. Im Sozialausschuss werden die dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten vorgelegt.


(Neuigkeiten vom 09.09.2021)

Ein vierstündiger Workshop zur Themenfindung für den Inklusionsbeirat hat auf Antrag der SPD-Fraktion stattgefunden. In intensivem Austausch wurden Weichen für die zukünftige Arbeit gestellt.

Alle beteiligten Organisationen und Institutionen aus dem Beirat hatten sich angemeldet, so dass ein breites Spektrum an Interessenvertreter:innen engagiert über die nächsten Arbeitsschritte im Beirat diskutieren konnte. Das Interesse war so groß, dass auch Stellvertreter:innen teilnahmen.

Wichtig ist allen die Öffentlichkeitsarbeit

Nicht nur im Social-Media-Bereich, auch Pressemitteilungen im Rundblick und im Lokalanzeiger sollen die Arbeit des Inklusionsbeirates an die Öffentlichkeit bringen.

Aktionstage mit Infoständen und Vorträgen und Stadtspaziergänge sind geplant. Der Einzelhandel in der Innenstadt wird über die Aktivitäten des Beirats informiert.

Barrierefreiheit im sozialen Raum!

Die Barrierefreiheit ist ein weiterer Punkt, der allen Mitgliedern wichtig ist.

Dazu werden Stadtspaziergänge organisiert, um auf eine Verbesserung der Beschilderung aufmerksam zu machen. Genauso sollen barrierefreie Zugänge in die Geschäfte, Fuß- und Fahrradwege sowie Schotterwege auf ihre Eignung für mobilitätseingeschränkte Menschen begutachtet werden.

Die barrierefreie Mobilität wird noch ergänzt durch barrierefreie Kommunikation. Die Homepage der Stadt sollte noch in leichter Sprache oder mit Vorlesefunktion aufgearbeitet werden. Informationsflyer zu speziellen Themen, wie Wohngeld, in leichter Sprache veröffentlicht werden.

Sport, Freizeit, Bildung

Wichtig sind inklusive Sportangebote, die dann auch in der Stadt beworben werden. Vereine sollten durch den Stadtsportbund darauf aufmerksam gemacht werden.

Zu den „Special Olympic Games“ im Jahr 2023 hat sich der Rat schon als „Hosttown“ beworben. Falls die Stadt den Zuschlag erhält, wird sich der Inklusionsbeirat an der Organisation beteiligen.

Die Angebote in den städtischen Begegnungsstätten sollen durch das Sozialamt abgefragt werden. Gleichzeitig werden Informationen über die Arbeit des Inklusionsbeirates durch Mitarbeiter des Sozialamtes weitergegeben.

Zusammenfassung

„Nach einem für alle Teilnehmenden intensiven und anstrengendem Nachmittag hatten wir das Gefühl, dass wir auf einem guten Weg sind“, berichtet Angela Pollheim, Vorsitzende des Inklusionsbeirats. „Erste Schritte zu mehr Inklusion werden getan. Es wird sich ein verbindendes Netzwerk herausbilden, mit dem Inklusion in unserer Stadt weiter im Blickpunkt bleibt und gefördert wird.“


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(Neuigkeiten vom 16.06.2021)

Der Inklusionsbeirat der Stadt Troisdorf hat sich am 16. Juni in seiner ersten Sitzung konstituiert. Die durch den Rat benannten Beiratsmitglieder konnten sich vor Sitzungsbeginn vorstellen und kennenlernen.

Als stellvertretender Vorsitzender wurde der Behindertenbeauftragte der Stadt Troisdorf, Rolf-D. Wetzel, gewählt.

Der SPD-Antrag „Entwicklung eines Arbeitsthemenkonzeptes für den Inklusionsbeirat“ wurde einstimmig angenommen. Die Verwaltung wurde beauftragt, für alle Mitglieder des Inklusionsbeirats einen Workshop mit Moderation in einem erweiterten Zeitrahmen noch vor der nächsten Sitzung zu organisieren.