Integrationsrat

Hier finden sich alle Neuigkeiten aus dem Integrationsrat.

(Neuigkeiten vom 10.06.2021)

In der letzten Sitzung des Integrationrates wurde über folgende Themen beraten und beschlossen:

Jürgen Weißberg, Kontaktbeamter muslimischer Institutionen der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg, hat sich den neuen Mitgliedern des Integrationsrates vorgestellt und über seine Arbeit und Kontakte mit den Migrantenvereinen berichtet.

Anschließend hat sich der Regionalbeauftragter der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis und Leiter der Polizeiwache Troisdorf, Thomas Zirngibl, vorgestellt und über Einstellungen von Migrant*innen bei der Polizei NRW berichtet. In den letzten fünf Jahren haben sich mehr als 16.000 Bewerber*innen mit Migrationshintergrund bei der Polizei NRW beworben. Davon wurden mehr als 1.900 Bewerber*innen nach einem Eignungstest eingestellt.

Die Anzahl der Bewerbungen ohne Migrationshintergrund belief sich in dem selben Zeitraum auf 32.000, davon wurden nach einem Eignungstest rund 11.000 Personen eingestellt.

Was auch erwähnenswert ist: dass die Anzahl der Bewerbungen von Frauen mit Migrationshintergrund von Jahr zu Jahr ansteigt.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt hat sich Antje Dinstühler von den Kommunalen Integrationszentren im Rhein-Sieg-Kreis vorgestellt und über die Arbeit und die verschiedenen Arbeitskreise sowie Beteiligungen der Migrantenvereine in diesen Arbeitskreisen berichtet.

Um seine eigenständige Stellung als Gremium zu betonen, hat der Integrationsrat eine eigene Geschäftsordnung verabschiedet. Die vorgeschlagene GO wurde einstimmig angenommen.

Der Integrationsrat hatte in seiner Sitzung am 02.03.2021 beschlossen, jährlich einen Förderpreis für Integration zu vergeben. Entsprechend des Beschlusses wurden die Richtlinien zur Vergabe des Förderpreises unter Ziffer 5 ergänzt: „Die Förderung gleicher Inhalte für mehrere Preisträger*innen in aufeinander folgenden Jahren sowie die Förderung derselben Preisträger*innen in aufeinander folgenden Jahren ist nicht zulässig.“


(Neuigkeiten vom 02.03.2021)

In der zweiten Sitzung des Integrationsrates standen folgende Themen auf der Tagesordnung:

  • Einführung und Verpflichtung eines neuen Mitglieds des Integrationsrat
  • Ausschussumbesetzung
  • Haushalt
  • Hausaufgabenhilfe für Migrantenkinder im Grundschulalter
  • Vergabe eines Förderpreises für Integration
  • „10+1 Bäume für die Opfer rassistischen Terrors“
  • Islamischer Religionsunterricht in Troisdorfer Schule

Muhammed Köylüoglu von der Grünen-Liste hat sein Mandat aus persönlichen Gründen niedergelegt. Nachgerückt in den Integrationsrat ist aufgrund seines Listenplatzes Majid Omar. Er übernimmt die von Köylüoglu frei gewordenen Ausschussplätze.

Die Etatisierung der eigenständig durch den Integrationsrat zu vergebenden Mittel ist wie in den Vorjahren erfolgt. Aus dem Etat in Höhe von insgesamt 5.000 Euro wird weiterhin der Mitgliedsbeitrag zum Europäischen Städtenetzwerk ECCAR in Höhe von 500 Euro finanziert.

Das Mehrgenerationenhaus bekommt 3.500 Euro für die Hausaufgabenhilfe für Migrantenkinder im Grundschulalter.

Der Integrationsrat der Stadt Troisdorf vergibt ab dem Jahr 2021 jährlich einen mit insgesamt 1.000 Euro dotierten Förderpreis für Integration. Hierzu können jede natürliche oder juristische Person, die ihren Wohnsitz in Troisdorf hat, sowie Troisdorfer Schulen und Schulklassen bis zum 30. August eines jeden Jahres Vorschläge an den Bürgermeister einreichen.

Der Landesintegrationsrat NRW regt mit der Kampagne „10+1 Bäume für die Opfer des rassistischen Terrors“ die Integrationsräte in NRW an, in ihren Kommunen an einem geeigneten Ort an die Opfer von Rassismus und Rechtsextremismus zu erinnern. Die Zahl elf ergibt sich aus zehn Bäume für die zehn Opfer des NSU und einen Baum für alle weiteren Opfer rassistischer Angriffe.

Die Verwaltung wurde einstimmig beauftragt, die Pflanzung der elf Bäume bei Planung und Bau der Grünanlage entlang der Neubaugebietes im Bereich der Rathausstraße in Sieglar zu berücksichtigen.

Auf Anfrage teilte die Verwaltung mit, dass in 3 Troisdorfer Schulen islamischer Religionsunterricht angeboten wird, eine weitere Schule hat mitgeteilt, dass sie kurzfristig den Unterricht anbieten wird. Hierzu habe ich angeregt, dass islamischer Religionsunterricht nur auf Deutsch und nur durch Lehrer*innen, die hier in Deutschland ausgebildet wurden, unterrichtet werden sollte. Natürlich alles nach dem Lehrplan des Landes NRW.