Jugendhilfeausschuss

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(Neuigkeiten vom 27.01.2021)

„Beim Thema Spielplätze haben uns 20 Jahre CDU-Mehrheit einen gigantischen Sanierungsstau hinterlassen, und zwar sowohl bei den öffentlichen Spielplätzen als auch den Außenanlagen von Kindertagesstätten und Trogata“, weiß Achim Tüttenberg, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.

Der SPD-„Spielplatz-Check“ im vergangenen Jahr hatte offengelegt, wie viele Spielplätze durch unterlassene Instandhaltung und Ersatzausstattung einem armseligen Zustand ausgesetzt wurden, bis hin zu einem Sieglarer Spielplatz, auf dem es nur noch einen Sandkasten und Ruhebänke, aber kein einziges Spielgerät mehr gibt.

Spielplatz-Arbeitskreis wieder eingesetzt

Insgesamt müssen bis 2025 mehr als 5 Millionen Euro aufgebracht werden, um wieder in allen Stadtteilen attraktive Spielplätze zu schaffen. Damit Planung und Priorisierung nicht mehr allein von der Verwaltung vorbereitet werden, wurde auf Antrag der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss die Wiedereinsetzung des vor Jahren abgeschafften Spielplatz-Arbeitskreises beschlossen. Dieser wird sich künftig alle Spielplätze genau ansehen und auch sicherstellen, dass die Verwaltung die betroffenen Kinder und Eltern in den Stadtteilen in geeigneter Form einbezieht. „Dann sollte es im Gegensatz zur Vergangenheit nicht mehr vorkommen, dass am Rathaustisch teure Spielgeräte ausgesucht werden, deren Ungeeignetheit von den Eltern dann vor Ort nachgewiesen wurde“, sagt Tüttenberg. Für die SPD werden Guido Schaefers und Achim Tüttenberg dort mitwirken.

Platzangebot für Kitas

Bei der Fortschreibung des Platzangebotes für Kindertagesstätten hat die SPD-Fraktion die Verwaltung beauftragt, künftig in allen Stadtteilen genau hinzuschauen, ob der Bedarf im Stadtteil selbst gedeckt werden kann. Natürlich können benachbarte Stadtteile als zusammenhängende Sozialräume gemeinsam betrachtet werden. Der Slogan „kurze Beine – kurze Wege“ macht aber nach wie vor Sinn, vor allem wenn man nicht will, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Kita bringen.

Die beantragten Zuschüsse von Verbänden für ihre Jugendarbeit wurden vollumfänglich gewährt. Das gilt auch für die Jusos Troisdorf im Rahmen des „Rings politischer Jugend“.